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Am 15.08.2009 sind wir zum ersten Mal mit einer größeren Gruppe wandern gewesen. Für uns eine ganz neue Herausforderung. Schließlich muss ja nicht zwangsläufig jedem das gefallen, was für uns eine wunderschöne Tour ist.
Unsere kleine Wandertruppe setzte sich aus den 4 Damen des Sozialdienstes im Freiberger Krankenhaus und Ihren Ehemännern zusammen. Außerdem waren noch Franziska und Nora mit von der Partie.
Unsere Tour führte uns von der Bushaltestelle beim Aufstieg zum Naturfreundehaus zunächst auf direktem Weg zu den Schrammsteinaussichten. Hier oben auf den Felsen mit einer herrlichen Aussicht haben wir uns eine ausgiebige Brotzeit gegönnt. Frisch gestärkt ging es dann weiter über den Schrammsteinweg zur Breiten Kluft. An der Breiten Kluft sind wir dann wieder Richtung Elbleitenweg abgestiegen. Auf halben Wege zweigt linker Hand ein kleiner Pfad ab, der uns unterhalb der Felsen in den Rauschengrund führte.
Kenner der Sächischen Schweiz werden es bereits ahnen, unser nächstes Ziel war die Starke Stiege. Abermals haben wir nicht den üblichen Weg durch den Rauschengrund genommen, sondern haben uns links gehalten und sind wieder unterhalb der Felsen auf einem schmalen Pfad gewandert, der schon einen kleinen Vorgeschmack auf unser nächstes Ziel gab.
Die Starke Stiege war die erste Bewährungsprobe dafür, ob unsere Wegwahl Anklang finden würde. Aber alle Skepsis war unbergründet gewesen. Unsere bunte Truppe (einschließlich unseres vierbeinigen Begleiters Nora) kletterten mit Bravour durch die Felswand. Jetzt war ich mir sicher, dass auch der Rest der Tour allen gefallen würde.
Von der Starken Stiege ging es auf einem Felsband zur Rotkehlchen Stiege. Hier ging es wieder ein Stück abwärts bis auf halbe Höhe. Ein weiteres Felsband brachte uns dann zur Heiligen Stiege, auf der es wieder aufwärts ging. Nächstes Ziel war dann der Zurückesteig. Über der Zurückesteig ging es zunächst noch ein wenig bergan bis auf den höchsten Punkt unserer Tour. Nochmal haben wir eine kurze Pause eingelegt, bevor wir den Rückweg angetreten haben.
Der Zurückesteig führte uns zunächst auf die Affensteinpromenade und dann wieder zurück zur Breiten Kluft. Hier sind wir abermals abgestiegen. Dieses Mal aber bis hinunter zur Elbe. Ein paar Meter auf dem Elberadweg und unsere Tour endete da wo sie begann.
Das es allen Gefallen hat, ist für uns der schönste Lohn gewesen. Ich denke jeder hat von dieser Tour neue Eindrücke und Erfahrungen mit genommen. Hoffentlich wird es auch ein 2. Mal geben. Wege kennen wir noch genug. Bilder von der Tour gibt es hier.
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